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ARBEITGEBER BUNDESPOLIZEI – MIT SICHERHEIT VIELFÄLTIG

 

Die Bundespolizei beschäftigt rund 52.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie alle leisten ihren Beitrag, um Deutschland und Europa sicherer zu machen. Als Bundesbehörde erfüllen wir viele anspruchsvolle Aufgaben. Langweilig wird das nie – denn kein Tag ist wie der andere.

 

Spannende Aufgaben, eine gute Bezahlung und vielfältige Karrierechancen - all das bietet ein Job bei der Bundespolizei. Ob beim Schutz der Grenzen, bei Kontrollen an Flughäfen und Bahnhöfen oder in allen übrigen Aufgabenbereichen der Bundespolizei – im Laufe deiner Karriere kannst du durch stetige Fortbildung und Spezialisierung mit deinen Aufgaben wachsen. Nutze die Chance und bewirb dich!

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Wir sind Zwillingsschwestern, heißen Raphaela und Rebecca, sind 21 Jahre alt und kommen aus dem schönen Markgräflerland. Wir haben beide nach der Realschule das Abitur auf dem 3-jährigen Wirtschaftsgymnasium absolviert und sind seit September 2019 in der Ausbildung im mittleren Dienst bei der Bundespolizei.

 

Schon als Kind spürten wir, dass wir später mal Polizistinnen werden möchten. Anderen Menschen helfen, Verbrechen verhindern, Täter ermitteln. All das faszinierte uns schon immer. 

In der Schulzeit nutzte ich (Raphaela) dann die Gelegenheit und machte ein einwöchiges Praktikum bei der Bundespolizei in Freiburg. So bekam ich einen guten Einblick von der Vielfalt der Aufgaben und den Abläufen auf einem Revier: ob Streifen und Kontrollen an den Grenzen oder im Bahnhof, Ermittlungen von gefälschten Pässen, Unterstützung der Landespolizei – alles kann im spontanen Wechsel passieren. Aber natürlich auch das Polizeitraining und der viele Sport.

So war ich recht gut informiert über das, was mich später erwarten würde. Meine Zwillingsschwester hat das alles natürlich immer mitbekommen und war auch begeistert. Also meldeten wir uns bei dem Einstellungsberater und reichten die Bewerbung für den mittleren Dienst ein.

 

Aber jetzt kam erst einmal die größte Aufgabe: das Auswahlverfahren bestehen! Mit einem Diktat, einem dreiteiligen Sporttest, einem intensiven Gespräch und einer ärztlichen Untersuchung mussten wir rechnen. Mehrere Wochen haben wir uns darauf vorbereitet, so dass dann alles gut lief und wir die Zusage für die Ausbildung erhielten.

Wir haben somit im September 2019 die Ausbildung in Oerlenbach in Bayern begonnen. Dort angekommen, mussten wir uns erst einmal an die Entfernung von zu Hause gewöhnen. Aber wir lernten sehr schnell viele neue Leute und Freunde kennen. Denn Oerlenbach ist ein reines Ausbildungszentrum mit ca. 400 Polizeianwärterinnen und Polizeianwärtern. Es ist eines von mehreren, die in ganz Deutschland verteilt sind.

Die Ausbildung im mittleren Dienst dauert zweieinhalb Jahre und man braucht mindestens die Mittlere Reife oder auch einen Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung. Für das Studium im gehobenen Dienst braucht man mindestens das Fachabitur.

Die Ausbildung bei der Bundespolizei ist sehr abwechslungsreich. Während der Ausbildung wird nicht nur die Schulbank gedrückt und Gesetze und Paragrafen gelernt, sondern wir machen auch sehr viel Sport und üben beim Einsatztraining (ETR) viele verschiedene Abwehr- und Festnahmetechniken. Wir lernen am Schießstand die Waffenhandhabung mit der Pistole (P30) und der Maschinenpistole (MP5). Weiterhin üben wir im Situationstraining (SIT) verschiedene Szenarien, die uns später im wahren Einsatz z.B. in den Aufgabenbereichen der Bahnpolizei oder Grenzpolizei betreffen können.

Egal ob beim Sport oder beim Situationstraining, Teamgeist spielt bei unserem Beruf eine sehr große Rolle, denn gemeinsam erreichen wir mehr als alleine. Im ersten Dienstjahr hatten wir auch mehrere Orientierungsläufe im Wald. Hier haben wir im Team gelernt, ohne Kompass und Karte uns zurechtzufinden und hatten sehr viel Spaß dabei.

 

Im zweiten Dienstjahr ändert sich der Ablauf – jetzt überwiegt die Praxis. Man wird in vier verschiedene Praktika geschickt und kann dabei mit erfahrenen Polizistinnen und Polizisten den realen Einsatz erleben. Durch diese Praktika in den Aufgabenbereichen Landgrenze, Flughafen, Bahnpolizei und Bereitschaftspolizei kommt man sehr viel in Deutschland herum, darf aber natürlich nicht die Theorie vergessen. Deswegen finden dazwischen immer wieder Unterrichte statt. 

Ein Highlight im Verbandspraktikum war z.B., dass wir beim Nukleartransport dabei sein durften. Es ist ein tolles Gefühl, im Praktikum mit erfahrenen Polizistinnen und Polizisten das erste Mal vor dem Bürger zu stehen und die polizeilichen Aufgaben selbst in die Hand zu nehmen. 

Außerdem kann man auf diese Weise erstmals die verschiedenen Aufgaben, Funktionen und Dienstorte kennenlernen. Das hilft dann später, wenn man sich nach der Ausbildung für bestimmte Aufgaben oder Orte interessiert und bewerben möchte. 

 

In Kürze beginnt für uns das dritte Dienstjahr (das dauert aber nur 6 Monate!), wo wir nochmal in allen Bereichen unterrichtet und fit gemacht werden für die Abschlussprüfung. Und in einem halben Jahr sind wir dann endlich Polizeimeisterinnen. 

Was wir dann als erstes machen und welchen Dienstort wir zugeteilt bekommen, wissen wir noch nicht. Ob es z.B. zum Flughafen Frankfurt geht, zum Bahnhof München, in eine Bundespolizeiabteilung (Bereitschaftspolizei) oder vielleicht doch in die Heimat zur Inspektion Weil am Rhein mit den Revieren Lörrach, Waldshut und Freiburg? 

Bei der Bundespolizei ist es auch schon immer üblich, dass man erst einmal verschiedene Funktionen kennenlernen und ausprobieren kann und später dann seinen festen Dienstort bekommt – wenn möglich nach Wunsch. 

Ebenso überlegen wir auch die Möglichkeit, nach einigen Jahren Berufserfahrung den Aufstieg in den gehobenen Dienst zu machen. Dann können wir euch als Polizeikommissarinnen berichten. Und vielleicht aus der Heimat Weil am Rhein!