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Joshua Krahl, Auszubildender zum Heilerziehungsassistent im 2. Ausbildungsjahr

In meiner Ausbildung zum Heilerziehungsassistent bin ich unter anderem in der Nachschulbetreuung für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen tätig. Ich liebe es, mit Menschen umzugehen. Für mich ist es jeden Tag etwas Neues, wie sie die Welt wahrnehmen und was sie interessiert.

Wenn ich von meiner Ausbildung erzähle, höre ich sehr oft den Satz „das könnte ich nicht“. Ich bekomme aber auch viel Bewunderung für meinen Beruf, Respekt und Verständnis.

Meine Mutter ist seit über zehn Jahren in diesem Beruf tätig, ich bin damit großgeworden und war schon als Kind hin und wieder mit dabei. Daher war für mich früh klar, dass auch ich in diesen Beruf gehen werde. Richtig sicher wusste ich es bereits mit 13, 14 Jahren, als ich mich für ein erstes Praktikum beworben habe. Und die Ausbildung ist genau das, was ich erwartet habe.

Eine große Herausforderung in der Ausbildung ist vermutlich, dass ich sehr sensibel sein muss mit den sehr unterschiedlichen Betreuten und ihren Stimmungen. Ich versuche dabei immer, niemandem von oben herab begegnen.

Ein besonders positives Erlebnis habe ich gut in Erinnerung: In der Ferienbetreuung hatte ich schon mit einem Kind zu tun, grob vereinfacht würde man wohl sagen, dass es sehr „wild“ war. Für mich war es schön zu erleben, wie dieses Kind sofort mit mir klarkam und wir uns gut verstanden haben. Ich würde sagen, dass die offene Kommunikation von Menschen mit Beeinträchtigung manchmal besser ist als die von Menschen ohne.

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